Würden Sie wissen wollen, ob Sie innerhalb der nächsten 10 Jahre an Alzheimer-Demenz erkranken werden? Technologische Fortschritte in der Prädiktion eröffnen dazu neue Möglichkeiten: Risiken können heute bereits Jahre vor den ersten Symptomen abgeschätzt werden – derzeit vor allem bei Menschen mit milder kognitiver Einschränkung. Perspektivisch soll das individuelle Erkrankungsrisiko auch für Menschen ohne kognitive Einschränkungen mittels einfacher Bluttests zur Bestimmung krankheitsspezifischer Biomarker immer genauer bestimmbar werden. Was bedeutet es für Betroffene, Angehörige und unser Gesundheitssystem, wenn es zunehmend möglich und üblich wird, das eigene Risiko für die Entwicklung einer Alzheimer-Demenz konkret zu kennen?
Auf dem internationalen Abschlusssymposium des europäischen Forschungsprojekts „Prädiktive Wende bei der Alzheimer-Demenz: Ethische, klinische, linguistische und rechtliche Aspekte (PreTAD)“ stellen die interdisziplinären Forscher*innen ihre Ergebnisse und die Grundzüge des Ethical Framework vor, das zum Umgang mit der Risikoabschätzung für eine Alzheimer-Demenz in der klinischen Praxis entwickelt wurde.
Wir freuen uns, die Ergebnisse mit Ihnen diskutieren zu können! Gemeinsam mit Ihnen diskutieren führende Expert*innen verschiedener Fachrichtungen, die unseren Austausch mit kommentierenden Vorträgen vertiefen.
Die Veranstaltung findet hybrid statt.